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1:1 vs. 2:1 Flaschenzugverhältnis – 5 wichtige Unterschiede

Teil 1: Einleitung

Ist Ihnen schon einmal passiert, dass Sie an einem Kabelzug im Fitnessstudio das gewohnte Gewicht eingestellt haben, aber es sich verdächtig schwerer – oder frustrierend leichter – anfühlte? Sie bilden es sich nicht ein.

Sie planen Ihr Heim-Fitnessstudio, recherchieren über Funktionstrainer und Latzüge, und stoßen ständig auf technische Angaben wie „2:1‑Flaschenzugverhältnis“ oder „1:1‑Verhältnis“. Die Hersteller werfen mit diesen Begriffen um sich, als müsse jeder sofort wissen, was sie bedeuten. Aber niemand erklärt sie wirklich – oder warum sie für Sie wichtig sind.

Das Problem: Kaufen Sie die falsche Maschine, kann es sein, dass sich Isolationsübungen wie Kabel-Crossover entweder zu schwer anfühlen, oder dass Ihnen bei Latzügen für einen kräftigen Rücken nicht genug Widerstand zur Verfügung steht.

Dieser Leitfaden schafft Klarheit. Sie erfahren genau, was 1:1‑ und 2:1‑Flaschenzugverhältnisse bedeuten, wie sie Ihr Training beeinflussen und – vor allem – welches Verhältnis für IHRE Ziele das richtige ist. Wir behandeln Definitionen, Mechanik, eine Vergleichstabelle, Vor‑ und Nachteile, Entscheidungshilfen und einen Beispiel-Trainingsplan mit echten RitKeep‑Geräten wie dem Nimitz N1 und PMAX 5600.

Teil 2: Was ist ein Flaschenzugverhältnis? Die Grundlagen

Beginnen wir mit einer einfachen Definition. Das Flaschenzugverhältnis gibt an, welcher Zusammenhang zwischen dem am Gewichtsblock eingestellten Gewicht und dem Widerstand besteht, den Sie tatsächlich am Griff spüren.

Warum ist das wichtig? Flaschenzüge verändern den mechanischen Vorteil. Bei einem Flaschenzugsystem fühlen sich 10 kg nicht immer wie 10 kg an. Die Art, wie die Seile durch die Rollen geführt werden, verändert die benötigte Zugkraft – und das beeinflusst Ihr Trainingsgefühl erheblich.

Die Bandbreite: 1:1, 2:1, 3:1 und sogar 4:1 Verhältnisse gibt es auf bestimmten Maschinen. Grundsätzlich gilt: Höhere Verhältnisse bedeuten längeren Seilweg, aber geringeren Widerstand am Griff; niedrigere Verhältnisse bringen gewichtstreuen Widerstand, aber kürzeren Seilweg.

Der grundlegende Kompromiss ist einfach: Widerstand vs. Zugweg. Entweder Sie maximieren das Gewicht, das Sie ziehen können, oder Sie maximieren, wie weit und geschmeidig Sie ziehen können. Diesen Kompromiss zu verstehen ist der Schlüssel zur richtigen Gerätewahl.

RitKeep Einblick: Die Designlogik hinter Heimkabelzugsystemen

Das Verständnis von Flaschenzugverhältnissen hilft Ihnen, Gerätespezifikationen sicher zu lesen. Nehmen wir das RitKeep Nimitz N1 als Beispiel: Es unterstützt sowohl 2:1‑ als auch 1:1‑Verhältnisse (umschaltbar). Das ist kein „Kompromiss“ oder eine Sparmaßnahme – es ist eine bewusste Designentscheidung, um den unterschiedlichen Trainingsbedürfnissen verschiedener Familienmitglieder gerecht zu werden:

  • 2:1‑Modus – der effektive Widerstand ist halbiert, der Seilweg länger, die Bewegung geschmeidiger. Ideal für Jugendliche, Frauen, Senioren oder für Aufwärm‑, Reha‑ und hochrepitierte Isolationsübungen.
  • 1:1‑Modus – gewichtstreuer Widerstand, perfekt für schwere Übungen, Rudern und Latzüge, wenn Sie echte Last bewegen wollen.

Eine Maschine, zwei Verhältnisse, nutzbar für die ganze Familie. Das ist kein Kompromiss – das ist durchdachtes Design für das moderne Heim-Fitnessstudio.

Teil 3: Was ist ein 1:1‑Flaschenzugverhältnis?

Ein 1:1‑Flaschenzugverhältnis bedeutet, dass der am Gewichtsblock eingestellte Widerstand exakt dem Gefühl am Griff entspricht. Stellen Sie 100 kg ein, dann ziehen Sie 100 kg – ohne Rechnen, ohne versteckte Überraschungen.

Formel Effektiver Widerstand = Eingestelltes Gewicht × 1

 

Beispiel 100 kg eingestellt → Sie spüren 100 kg

 

Die Mechanik ist einfach. Man spricht oft von einer „einfachen Flaschenzug“‑Maschine. Das Seil verbindet den Griff, läuft über eine Rolle und ist direkt mit dem Gewichtsblock verbunden. Für jeden cm, den Sie den Griff ziehen, bewegt sich der Gewichtsblock genauso weit nach oben. Es wird kein mechanischer Vor‑ oder Nachteil eingeführt.

Wofür ist ein 1:1‑Verhältnis am besten geeignet? Schwere Latzüge, Rudern im Sitzen und zusammengesetzte Zugübungen, bei denen rohe Kraft im Vordergrund steht. Wenn Ihr Ziel progressive Überlastung Ihres Rückens mit maximalem Widerstand ist, dann ist dies Ihr Verhältnis.

Vorteile des 1:1‑Verhältnisses:

  • Gewichtstreuer Widerstand – kein Kopfrechnen, kein Rätselraten
  • Maximale Gewichtsverfügbarkeit für schwere Hebungen
  • Ideal für progressive Überlastung bei Latzügen und Rudern
  • Keine „Umrechnung“ beim Wechsel zwischen verschiedenen Maschinen

Nachteile des 1:1‑Verhältnisses:

  • Kürzerer Seilweg, was den Bewegungsumfang bei Übungen wie Crossover und Fliegenden einschränken kann
  • Größere Gewichtssprünge erschweren kleine Progressionen bei Isolationsübungen
  • Weniger geschmeidige Seilbewegung im Vergleich zu 2:1‑Systemen
  • Kann sich bei hochrepitierten Zusatzübungen „ruckelig“ anfühlen

Teil 4: Was ist ein 2:1‑Flaschenzugverhältnis?

Ein 2:1‑Flaschenzugverhältnis halbiert den Widerstand. Stellen Sie 100 kg am Block ein, dann ziehen Sie tatsächlich nur 50 kg am Griff. Das ist anfangs verwirrend – aber sobald Sie verstehen, warum, ergibt es vollkommen Sinn.

Formel Effektiver Widerstand = Eingestelltes Gewicht × 0,5

 

Beispiel 100 kg eingestellt → Sie spüren 50 kg

 

Die Mechanik: Dies ist ein „Doppelrollen“‑System. Für jeden cm, den Sie den Griff ziehen, bewegt sich der Gewichtsblock zwei cm nach oben. Die zusätzliche Rolle verringert die Trägheit und sorgt für eine schnellere, geschmeidigere Seilführung. Der Kompromiss? Ein geringerer Widerstand am Griff.

Wofür ist ein 2:1‑Verhältnis am besten geeignet? Funktionelles Training, explosive Bewegungen, hochrepitierte Zusatzübungen und Übungen, bei denen Geschmeidigkeit wichtiger ist als maximale Last – Kabel-Crossover, Brustfliegende, Face Pulls, Trizepsdrücken und rotierende Rumpfarbeit. Kommerzielle Fitnessstudios nutzen fast ausschließlich 2:1‑Verhältnisse an ihren Kabel-Crossovern, genau aus diesem Grund: Die flüssige Bewegung und der verlängerte Bewegungsumfang lassen Isolationsübungen mühelos erscheinen.

Ein weiterer entscheidender Vorteil: Die effektiven Gewichtssteigerungen sind kleiner. An einer 1:1‑Maschine kann der kleinste Gewichtsstift einen Sprung von 10 kg bedeuten – zu viel für kleine Muskelgruppen wie die hintere Schulter. An einer 2:1‑Maschine fügt derselbe Stift nur 5 kg effektiven Widerstand hinzu, was eine viel feinere Progression ermöglicht.

Vorteile des 2:1‑Verhältnisses:

  • Geschmeidigere, schnellere Seilbewegung
  • Längerer Seilweg – typischerweise doppelt so lang wie bei einem 1:1‑System
  • Kleinere effektive Gewichtssteigerungen (einfachere Progression für kleine Muskeln)
  • Ideal für funktionelle und Isolationsübungen
  • Schonender für die Gelenke bei hohem Volumen

Nachteile des 2:1‑Verhältnisses:

  • Widerstand ist halbiert – erfordert Kopfrechnen, um zu wissen, was Sie tatsächlich bewegen
  • Kann möglicherweise nicht genug Widerstand für schwere Latzüge oder Rudern bieten (abhängig von der Blockgröße)
  • Erfordert größere Gewichtsblöcke, um ausreichenden Widerstand zu liefern
  • Höheres Gesamtgewicht der Maschine und typischerweise höhere Kosten bei Doppelblock‑Konfigurationen

Die vollständige Lösung für 2:1‑Systeme

Die Kernherausforderung eines 2:1‑Flaschenzugverhältnisses ist einfach: Der effektive Widerstand wird halbiert. RitKeep löst dieses Problem auf zwei clevere Weisen:

  • Große Gewichtsblöcke – Der PMAX 5600 bietet zwei Gewichtsblöcke mit je 73 kg pro Seite (insgesamt 146 kg), mit optionaler Aufrüstung auf 182 kg pro Seite (insgesamt 364 kg). So gehen Ihnen nie die Trainingsreserven aus.
  • Zusätzliche Gewichtsaufnahmestifte (Pro‑Version) – Der Nimitz N1 Pro verfügt über aufsteckbare Gewichtsstifte zusätzlich zu den Blöcken, die bis zu 100 kg zusätzlichen Widerstand ermöglichen und den gesamten effektiven Widerstand auf über 200 kg treiben. So erhalten Sie das geschmeidige 2:1‑Gefühl, ohne jemals an eine „zu wenig Gewicht“‑Grenze zu stoßen.

Diese Lösungen sind in dieser Preisklasse für Heimfitnessgeräte bemerkenswert selten. Sie bekommen das Beste aus beiden Welten: flüssige 2:1‑Bewegung mit kommerzieller Widerstandskapazität.

Teil 5: Kurze Vergleichstabelle

Vergleichsaspekt 1:1 Flaschenzugverhältnis 2:1 Flaschenzugverhältnis
Formel effektiver Widerstand Eingestelltes Gewicht × 1 Eingestelltes Gewicht × 0,5
Beispiel (100 kg eingestellt) Fühlt sich an wie 100 kg Fühlt sich an wie 50 kg
Widerstandsgefühl Exakt das eingestellte Gewicht Die Hälfte des eingestellten Gewichts
Seilweg Zug um 1 cm bewegt Block um 1 cm Zug um 2 cm bewegt Block um 1 cm
Beste Übungen Schwere Latzüge, Rudern im Sitzen, zusammengesetzte Zugübungen Kabel-Crossover, Brustfliegende, Face Pulls, Trizepsdrücken, Holzfäller, Seitheben
Geschmeidigkeit Weniger geschmeidig – kann sich bei Isolationsübungen ruckelig anfühlen Geschmeidigere, schnell gleitende Seilaktion
Gewichtsprogression Größere Sprünge (10 kg fühlen sich wie 10 kg an) Kleinere effektive Sprünge (10 kg fühlen sich wie 5 kg an)
Idealer Benutzer Kraftorientierte Heber, die starken Zugwiderstand benötigen Funktionstraining‑Enthusiasten, Reha‑Patienten, Personen mit Fokus auf Bewegungsumfang
Typischer Maschinentyp Einstations-Latzugmaschinen, eigene Ruderstationen Doppelstations-Funktionstrainer, Kabel-Crossover-Maschinen
Fußabdruck Generell kompakter Meist größer (Doppelblöcke)
Beispielmodelle Eigene Latzugstationen REP Arcadia, Rogue CC‑1, RitKeep PMAX 5600, RitKeep Nimitz N1

Teil 6: Die dritte Option – Wechsel zwischen 1:1 und 2:1

Hier wird es interessant. Einige moderne Kabelzugsysteme erlauben es, innerhalb von Sekunden zwischen 1:1‑ und 2:1‑Verhältnissen an derselben Maschine zu wechseln.

Der Anwendungsfall ist überzeugend: Aufwärmen mit 2:1 für leichtere, schnellere Bewegungen, um die Muskeln zu aktivieren und die Form zu üben. Dann, wenn Sie bereit für schwere Arbeitssätze sind, wechseln Sie zu 1:1, um echte Last zu bewegen, ohne Widerstandsverlust.

Der Effizienzvorteil ist klar: Sie sparen Platz und Geld – eine Maschine erledigt beides. Anstatt eine eigene Latzugstation (1:1) UND einen separaten Funktionstrainer (2:1) zu kaufen, erhalten Sie beide Funktionen auf einer Grundfläche.

RitKeep Innovation

Der RitKeep Nimitz N1 unterstützt das manuelle Umschalten zwischen 1:1‑ und 2:1‑Flaschenzugverhältnissen durch eine einfache Bypass‑Seilführung:

  • 2:1‑Modus – Standard‑Seilweg. Längerer Zugweg, höhere Geschmeidigkeit. Perfekt für Aufwärmen, Fliegende und hochrepitierte Zusatzübungen.
  • 1:1‑Modus – Umgeht die losen Rollen für direkte Kraftübertragung. Ideal für schwere Ruderübungen, Latzüge und progressive Überlastung am Rückentag.

Der Wert dieses Designs ist einfach: Eine Maschine deckt zwei Trainingslogiken ab. Sie müssen nie zwischen „Geschmeidigkeit“ und „Gewichtskapazität“ wählen. Sie müssen nie zwei separate Maschinen kaufen. Von der Platzeffizienz bis zur Kapitalrendite ist dies derzeit eine der klügeren Lösungen auf dem Markt für Heimkabelzugsysteme.

Teil 7: Welches Flaschenzugverhältnis sollten Sie wählen? 3 Entscheidungshilfen

Hilfe 1 – Für den schweren Heber (wählen Sie 1:1)

Wenn Ihre Priorität bei schweren Latzügen, Rudern im Sitzen und der Maximierung der Kraft bei Zugübungen liegt, benötigen Sie den vollen Gewichtsblock ohne jede „Halbierung“. Wenn Sie bereits über 100 kg im Latzug ziehen, wird ein 2:1‑System Ihre Fortschritte wahrscheinlich begrenzen.

Worauf Sie achten sollten: RitKeep N1 umgeschaltet auf 1:1‑Modus, oder betrachten Sie die kommerziellen Optionen von RitKeep. Effektiver Widerstand gleich Blockgewicht – keine Umrechnung nötig.

Hilfe 2 – Für Funktionstraining‑Enthusiasten / Heim‑Fitnessstudio‑Besitzer (wählen Sie 2:1)

Wenn Sie ein Allround‑Kabelzugsystem für Crossover, Fliegende, Rudern, Drücken und rotierende Übungen wünschen, wählen Sie 2:1. Die meisten Heim‑Funktionstrainer nutzen aus gutem Grund ein 2:1‑Verhältnis – es ist die geschmeidige, vielseitige Wahl, die für alle im Haushalt funktioniert.

Realitätscheck: 90 % der Fitnessstudiobesucher werden niemals eine 2:1‑Maschine ausreizen, und 99,9 % würden eine 1:1‑Maschine nicht ausreizen. Für die meisten Heimanwender ist das effektive Gewicht nicht der limitierende Faktor – Bewegungsumfang und Übungsvielfalt sind es.

Worauf Sie achten sollten: RitKeep PMAX 5600 oder N1 (im 2:1‑Modus) sind ausgereifte Entscheidungen. Der längere Seilweg und das geschmeidigere Anzugsgefühl arbeiten perfekt für Fliegende, Face Pulls und rotierendes Training.

Kaufberatung

Schwere Heber (wählen Sie 1:1)
Konzentrieren Sie sich auf den RitKeep N1 im 1:1‑Modus oder auf die kommerzielle Serie von RitKeep. Effektiver Widerstand entspricht dem Blockgewicht ohne Umrechnungsverlust.

Heimfitness / Funktionstraining (wählen Sie 2:1)
Der RitKeep PMAX 5600 oder N1 (im 2:1‑Modus) sind starke Entscheidungen. Der längere Seilweg und das geschmeidigere Anzugsgefühl arbeiten perfekt für Fliegende, Face Pulls und rotierendes Training.

Hypertrophie‑orientierte Heber (ziehen Sie Dual‑Ratio‑Maschinen in Betracht)
Der RitKeep N1 ist die am besten passende Wahl für diesen Anwendungsfall. Hypertrophietraining erfordert sowohl schwere zusammengesetzte Übungen (nutzen Sie 1:1) ALS AUCH hochrepitierte Isolationsarbeit (nutzen Sie 2:1). Eine Maschine, die zwischen den Übersetzungen umschalten kann, macht Kompromisse überflüssig – oder den Kauf von zwei separaten Geräten.

Teil 8: Beispielhafter wöchentlicher Trainingsplan

Hier ist eine ausgewogene Trainingswoche, angenommen Sie besitzen eine Maschine, die sowohl 1:1‑ als auch 2:1‑Moduswechsel unterstützt (wie der RitKeep Nimitz N1).

Tag 1 – Rückenkraft (1:1‑Modus)

  • Breiter Latzug – 4 × 8 Wiederholungen
  • Rudern im Sitzen – 4 × 10 Wiederholungen
  • Gestreckter Latzug – 3 × 12 Wiederholungen

Tag 2 – Brust und Schultern (2:1‑Modus)

  • Kabel-Crossover – 3 × 15 Wiederholungen
  • Kabelfliegende von unten nach oben – 3 × 15 Wiederholungen
  • Face Pull – 3 × 20 Wiederholungen
  • Seitheben (am Kabel) – 3 × 15 Wiederholungen

Tag 3 – Arme und Rumpf (2:1‑Modus)

  • Trizepsdrücken – 3 × 12 Wiederholungen
  • Kabelcurl – 3 × 12 Wiederholungen
  • Holzfäller (seitliche Rumpfmuskulatur) – 3 × 15 Wiederholungen pro Seite

Progressionsstrategie

Notieren Sie Ihr Gewicht und Ihre Wiederholungen in jeder Einheit. Versuchen Sie, entweder 1‑2 kg oder eine zusätzliche Wiederholung pro Woche hinzuzufügen.

  • Beispielprogression (Latzug): Woche 1 → 45 kg × 8 Wiederholungen. Woche 2 → 48 kg × 8 Wiederholungen (Gewicht erhöht). Oder Woche 2 → 45 kg × 9 Wiederholungen (zuerst Wiederholung erhöhen, später Gewicht).
  • Kleine Sprünge sind wichtig: An 2:1‑Maschinen fügt ein zusätzlicher 5‑kg‑Teller am Block nur 2,5 kg effektiven Widerstand hinzu – perfekt für langsame, stetige Fortschritte an kleinen Muskelgruppen.

Progressive Überlastung – nicht welche Maschine Sie besitzen – ist der Motor für langfristige Ergebnisse.

RitKeep Hinweis

Der obige Trainingsplan setzt eine Maschine voraus, die sowohl 1:1‑ als auch 2:1‑Wechsel unterstützt, wie der RitKeep Nimitz N1. Falls Ihre Ausrüstung ein festes Flaschenzugverhältnis hat, beachten Sie diese Anpassungen:

  • Feste 1:1‑Maschinen: Fliegende, Face Pulls und ähnliche Übungen können einen begrenzten Seilweg haben. Erwägen Sie längere Griffe oder verkürzen Sie den Bewegungsumfang, um innerhalb der Seillänge zu bleiben.
  • Feste 2:1‑Maschinen: Am Rückentag müssen Sie größere Blockgewichte einstellen (Zielgewicht × 2). Wenn Sie beispielsweise 50 kg effektiven Widerstand ziehen möchten, müssen Sie 100 kg am Block einstellen.
  • Wenn Sie eine RitKeep Dual‑Ratio‑Maschine verwenden, folgen Sie einfach dem oben gezeigten Moduswechsel – keine zusätzlichen Berechnungen nötig.

Teil 9: Häufig gestellte Fragen

F: Welches Flaschenzugverhältnis ist besser für Latzüge?
A: 1:1 ist generell besser. Sie erhalten vollen Zugriff auf den Gewichtsblock für schwere Zugübungen ohne Widerstandsverlust. Eine 2:1‑Maschine könnte für fortgeschrittene Heber nicht genug effektiven Widerstand bieten, obwohl größere Blöcke dies ausgleichen können.

F: Warum verwenden kommerzielle Fitnessstudios 2:1 an ihren Kabel-Crossovern?
A: Wegen der Geschmeidigkeit und des Bewegungsumfangs. Die meisten Nutzer benötigen für Fliegende und Isolationsübungen nicht den vollen Gewichtsblock – sie brauchen eine flüssige Bewegung und einen langen Seilweg. Deshalb verwenden fast alle kommerziellen Kabel-Crossover ein 2:1‑Verhältnis.

F: Spielt das Flaschenzugverhältnis für Anfänger eine Rolle?
A: Ja – und 2:1 ist oft anfängerfreundlicher. Die kleineren effektiven Gewichtssteigerungen machen die Progression weniger einschüchternd, und der längere Seilweg erlaubt das Erlernen der richtigen Form über einen vollen Bewegungsumfang. Dennoch sollten Anfänger grundlegende Bewegungsmuster (Hüftbeuge, Kniebeugentiefe, Rumpfspannung) erlernen, anstatt sich nur auf die Maschine zu verlassen.

F: Ist eine 2:1‑Maschine „schwächer“ als eine 1:1‑Maschine?
A: Nein, sie ist einfach anders. Eine 2:1‑Maschine hat typischerweise einen größeren Gewichtsblock, um dies auszugleichen. Zum Beispiel bietet der RitKeep PMAX 5600 zwei 73‑kg‑Blöcke (aufrüstbar auf 182 kg pro Seite). Der Hauptunterschied liegt im Gefühl und im Zugweg – nicht in der Qualität oder Leistungsfähigkeit.

F: Was bedeuten 1:1 und 2:1 bei einer Latzugmaschine?
A: An einer 1:1‑Latzugmaschine fühlen sich 100 kg am Block exakt wie 100 kg Widerstand an. An einer 2:1‑Maschine fühlen sich 100 kg wie 50 kg an – weshalb ein 2:1‑Latzug einen viel größeren Gewichtsblock benötigt, um für schwere Zugübungen ausreichenden Widerstand zu liefern.

Teil 10: Abschließende Erkenntnisse – Ihre Entscheidung

Fassen wir den Kernkompromiss zusammen.

1:1‑Flaschenzugverhältnis liefert gewichtstreuen Widerstand und maximal verfügbares Gewicht. Keine Umrechnung, kein Rätselraten. Perfekt für schwere Latzüge, Rudern und progressive Überlastung am Rückentag.

2:1‑Flaschenzugverhältnis liefert geschmeidigeren Zugweg, längeren Bewegungsumfang und kleinere effektive Gewichtssteigerungen. Perfekt für Kabel-Crossover, Fliegende, Face Pulls und hochrepitierte Zusatzübungen.

Kein Verhältnis ist objektiv „besser“. Eines ist besser für IHRE spezifischen Ziele.

Wenn Sie sich ein Dual‑Ratio‑System wie den RitKeep Nimitz N1 leisten können, ist das die ultimative Lösung für das Heim‑Fitnessstudio. Sie erhalten das Beste aus beiden Welten ohne Kompromisse – eine Grundfläche, zwei Trainingslogiken, keine Nachteile.

Wenn Budget oder Platz eine Entscheidung für ein Verhältnis erzwingen:

  • Priorisieren Sie 1:1, wenn schweres Heben Ihr Hauptfokus ist (Latzüge, Rudern, Kraftarbeit)
  • Priorisieren Sie 2:1, wenn Sie einen vielseitigen Funktionstrainer für Isolations‑ und Zusatzübungen wünschen (Fliegende, Crossover, Face Pulls, Drücken)

Checkliste vor dem Kauf:

  1. Kennen Sie Ihre Trainingsziele, bevor Sie auf Preise schauen
  2. Prüfen Sie effektiven Widerstand vs. Blockgewicht – lassen Sie sich nicht von Rohzahlen täuschen
  3. Vergewissern Sie sich, dass die Seillänge für Ihre Körpergröße und Ihre bevorzugten Übungen ausreicht
  4. Testen Sie nach Möglichkeit die Geschmeidigkeit vor dem Kauf – führen Sie die Seile durch den vollen Bewegungsbereich

Handlungsschritt: Nachdem Sie nun den Unterschied zwischen 1:1‑ und 2:1‑Flaschenzugverhältnissen verstanden haben, können Sie Produktspezifikationen sicher lesen, die richtigen Fragen stellen und die Maschine kaufen, die zu IHREM Trainingsstil passt.

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